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Presseinfo - Gemeinsam Gutes anstiften
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PRESSE-INFORMATION
Gemeinsam Gutes anstiften
Bürgerstiftung Bonn zieht erfreuliche Jahresbilanz und freut sich auf die Unterstützung von Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch im Stiftungsvorstand
Stiftung "Bonner Kinderhilfsfonds" wird sich um Kinderarmut in Bonn kümmern
Bonn, 9. Dezember 2009. Die Bürgerstiftung Bonn, Ende 2001 auf Initiative der Sparkasse KölnBonn errichtet, hat sich inzwischen zu einer der größten deutschen Bürgerstiftungen entwickelt. Ende 2009 hat die Bonner Gemeinschaftsstiftung bereits 153 Zustifter, die mindestens 500 Euro in das Grundstockvermögen der Bürgerstiftung eingebracht haben. Werner Hundhausen, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, erinnerte an die Bonner Bürgerin Ruth Schepmann, die Ende Oktober 2009 verstorben ist und der Bürgerstiftung ein Vermögen von rund 200.000 Euro hinterlassen hat. "Ruth Schepmann ist damit die größte private Zustifterin", stellte Hundhausen fest. "Wir freuen uns sehr über diese eindrucksvolle Bestätigung unserer Arbeit und bedanken uns herzlich für das Vertrauen, das die Stifterin in uns gesetzt hat."
Das Erbe von Ruth Schepmann war ein wichtiger Baustein dafür, dass sich das Gesamtvermögen der Bürgerstiftung Bonn in den letzten 12 Monaten auf rund 3,6 Millionen Euro mehr als verdoppelt hat. Der starke Anstieg des Gesamtvermögens war außerdem zurückzuführen auf die Nachlässe von Juliane Schmitz und Lianne Franzky-Beckmann, die ihre von der Bürgerstiftung treuhänderisch verwalteten Stiftungen als Erbinnen ihres Vermögens eingesetzt hatten.
Hundhausen freute sich sehr darüber, dass noch in dieser Woche die Stiftung "Bonner Kinderhilfsfonds" unter dem Dach der Bürgerstiftung errichtet wird, die ihre Arbeit vor allem auf die Bekämpfung von Kinderarmut in Bonn konzentrieren wird. Die Stifterin, die in der Öffentlichkeit nicht in Erscheinung treten möchte, hat die Stiftung mit einem Anfangsvermögen von 100.000 Euro ausgestattet. "Gemeinsam mit der Stifterin haben wir die Hoffnung, dass der Bonner Kinderhilfsfonds viele weitere Zustifter gewinnen wird", so Hundhausen. Eine Zustiftung ist, wie auch bei einer Zustiftung in das Grundstockvermögen der Bürgerstiftung, ab einem Betrag von 500 Euro möglich. Zusammen mit dem Bonner Kinderhilfsfonds werden zurzeit zehn Stiftungen und Stiftungsfonds unter dem Dach der Bürgerstiftung geführt. In den nächsten Monaten kommen weitere Stiftungen hinzu. "Diese Entwicklung macht deutlich, dass die Stiftungsfonds und treuhänderischen Stiftungen von zunehmender Bedeutung sind", betonte Hundhausen. "Hier entsteht in den nächsten Jahren ein enormes Potential, das die Bürgerstiftung mit einer systematischen und koordinierten Förderpolitik aus einer Hand optimal umsetzen kann."
Auch im vergangenen Jahr förderte die Bürgerstiftung Bonn zahlreiche Projekte, die das Leben in Bonn bereichern. Dabei unterstützte die Stiftung mit 15.000 Euro elf gemeinnützige Organisationen, die sich für das Gemeinwesen in der Stadt engagieren. Hundhausen kündigte an, dass die Bürgerstiftung in 2010 zum ersten Mal den mit 25.000 Euro dotierten Wettbewerb "Anstiften! Gute Ideen für Bonn" ausschreiben wird. Die Bürgerstiftung wird gemeinnützige Vereine und Organisationen dazu aufrufen innovative Projekte vorzuschlagen, die der Stadt Bonn und ihren Bürgern neue Impulse geben.
Die Bürgerstiftung hat mit ihren eigenen Projekten auch in 2009 besondere Akzente in der Stadt gesetzt: So wurden zum Beispiel zwei neue "Offene Bücherschränke" aufgestellt, das Projekt "EULE – Schüler unterrichten Senioren" am Friedrich-Ebert-Gymnasium mit Erfolg fortgesetzt und das Theaterpatenprojekt "Theater für dich und mich" mit 21 Kindern und 21 Erwachsenen gestartet. Außerdem hat sich die Bürgerstiftung mit dem Bonner Unternehmen Germania Gebäudedienste zusammengetan, um 45 Kindern des Familienzentrums Maria im Walde Haus Marienheim (Kaiser-Karl-Ring) mit dem Projekt "KunstStück – Kunst für Kinder" den dauerhaften Zugang zur zeitgenössischen Kunst zu ermöglichen. "Bei allen Projekten ist uns wichtig, dass wir hiermit zu bürgerschaftlichem Engagement anregen – die Projekte also gemeinsam mit Bonner Bürgern, Organisationen und Unternehmen umgesetzt werden", erläuterte Hundhausen.
Anfang 2010 werden die Bürgerstiftung und die Initiative "Go respekt – Godesberg gegen Gewalt" mit dem bundesweit erfolgreichen Schulmediatoren-Projekt "Seniorpartner in School" starten. Bis zu 20 Senioren werden in einer 100 Stunden umfassenden Ausbildung zu Streitschlichtern geschult und an zunächst sechs Bonner Schulen eingesetzt. Im Januar 2010 fällt auch der Startschuss für die neue Jugendinitiative "Wofür brennst du?", die die Bürgerstiftung in Kooperation mit dem AKO-PRO Seminar e. V. durchführt. Bonner Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren sollen dazu motiviert werden, Projekte zu entwickeln, die ihre Schule, ihr Umfeld, ihre Stadt positiv verändern.
Hundhausen rief dazu auf, die Bürgerstiftung mit Zustiftungen oder Spenden zu unterstützen, damit sie die wirkungsvolle Arbeit in und für Bonn weiter ausbauen kann. "Wir haben uns das Ziel gesetzt, bald den 200. Zustifter im Kreis der Bürgerstiftung zu begrüßen", sagte Hundhausen. Jeder Zustifter kann die Patenschaft für eines von 100 Bonner Bildern übernehmen, die von der Künstlerin Sidika Kordes für ein einzigartiges Kunstwerk geschaffen wurden. Alle Bilder sind auf der Homepage der Bürgerstiftung unter www.buergerstiftung-bonn.de eingestellt. Ab einem Betrag von 100.000 Euro kann eine eigene Stiftung unter dem Dach der Bürgerstiftung Bonn errichtet werden.
Hundhausen freute sich sehr darüber, dass Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch die Bürgerstiftung als Mitglied des Vorstandes unterstützen wird. Weitere Mitglieder des Stiftungsvorstandes sind Dr. Ulrich Gröschel, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse KölnBonn, sowie Wolfgang Maiwaldt, Stadtverordneter.
Bürgerstiftung Bonn
Kontakt: Jürgen Reske Geschäftsführer Tel. 0228 606 1166 www.buergerstiftung-bonn.de
Konto für Zustiftungen und Spenden: 63180 Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 501 98)
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