Lianne Franzky-Beckmann-Stiftung
Eine Stiftung zur Förderung von hoch begabten jungen Menschen hat die Rechtsanwältin Lianne Franzky-Beckmann unter dem Dach der Bürgerstiftung Bonn errichtet. Mehr als drei Jahre hatte sich die Stifterin mit dem Gedanken an eine Stiftungsgründung beschäftigt. Mit Hilfe der Bürgerstiftung Bonn wurde aus ihrer Idee Realität.
„Die Suche nach dem Stiftungszweck war das Schwierigste,“ sagt die gebürtige Bremerhavenerin, die seit Jahren in Bonn lebt. „Es musste auf jeden Fall etwas sein, woran mein Herz hängt. Zuerst dachte ich an etwas mit Bezug zu meiner Heimat oder zur See. Dann las ich zufällig einen Bericht über die im Jahr 2001 neu eröffnete Hochbegabtenschule St. Afra in Meißen. Sofort wusste ich, dass ich mich in diesem Bereich engagieren wollte.“
„Die Stiftung hat keinen sozialen Auftrag“, stellt Lianne Franzky-Beckmann fest. „Es geht mir darum, die Besten zu fördern, die darüber hinaus eine ausgeprägte Sozialkompetenz besitzen. Diese jungen Menschen werden die Gesellschaft bereichern. Meine Stiftung sollte hoch talentierte junge Menschen fördern, die bereit sind, sich mit ihrer ganzen Energie und Begeisterung für die Weiterentwicklung ihrer besonderen Begabungen zu engagieren.“
Die Stifterin ist selbst Mitglied im Vorstand der Stiftung und wird bei der Auswahl der Stipendiaten mitwirken. „Die Festlegung des formellen Stiftungszwecks ist das eine, die tatsächliche Auswahl von förderwürdigen Stipendiaten aber etwas ganz anderes,“ so die Stifterin. „Ich bin froh, dass ich aktiv dabei mitwirken kann, die Förderkriterien zu entwickeln. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass meine Stiftungsidee auch in meinem Sinne umgesetzt wird“.
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| Vorstand der Lianne Franzky-Beckmann-Stiftung |