Inhalt
- Offene Bücherschränke "books outdoor" in Poppelsdorf und Beuel
- Offene Bücherstube Bad Godesberg
- Offene Bücherschränke am Bonner Bogen und in Duisdorf
- Ohne Baedeker durch Bonn
Offener Bücherschrank "books outdoor" auf der Poppelsdorfer Allee
Mitte November 2003 war es soweit: Auf der Poppelsdorfer Allee hat Karin Hempel-Soos vom "Haus der Sprache und Literatur" Bonns ersten offenen Bücherschrank „books outdoor” enthüllt und an die Bürger der Stadt übergeben. Viele Bonnerinnen und Bonner hatten ein Buch mitgebracht, um den Schrank zum ersten Mal zu füllen.
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| Die Enthüllung des Bücherschrankes |
Zu den prominenten Buchspendern gehörten auch Norbert Blüm und Geert Müller-Gerbes. "books outdoor" ist ein Gemeinschaftsmöbel aller Bürger. Die Bücher können einfach aus dem Schrank entnommen, gelesen und dann zurückgebracht – oder auch gegen andere Bücher eingetauscht werden. Die Idee zu dem Bücherschrank hatte die Studentin Trixy Roÿeck.
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Der Bücherschrank an der Poppelsdorfer Allee voller Bücher
Offener Bücherschrank "books outdoor" am Beueler Rheinufer
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Am 1. Oktober 2005 fiel der Startschuss für den zweiten offenen Bücherschrank in Bonn, der am Beueler Rheinufer, nahe des Rondels seinen Platz gefunden hat. ´Der Standort hier am Rheinufer lädt zum Verweilen und Schmökern ein`. Gabriele Poerting ist begeistert. Sie hat zusammen mit einerProjektgruppe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern die vielen Hürden zur Realisierung von "books outdoor" genommen. Unterstützt wurden sie dabei durch die Firmen Kessko und Heinrich Becker & Söhne. Sehr herzlich danken wir auch den Bürgerinnen und Bürgern, die für unseren außergewöhnlichen Bücherschrank aus Glas und Cor-Ten-Stahl gespenden haben.
Offene Bücherstube Bad Godesberg
Einen besonderen Treffpunkt für alle Bücherfreunde gibt es jetzt auch im Stadtteil Bad Godesberg auf den City-Terrassen, mit Blick auf die Godesburg. In einem 14 qm großen, gläsernen Pavillon der einst vom Hausmeister des Altstadtcenters genutzt wurde, ist im Jahr 2006 eine ´Offene Bücherstube` eröfffnet worden die nach dem gleichen Prinzip funktioniert wie die Bücherstuben in Poppelsdorf und Beuel. Die dänische Firma Essex, denen die City-Terrassen gehören, war von der Idee mit der Bücherstube sofort begeistert. Sie stellt den Pavillon kostenlos zur Verfügung und sorgt dafür, dass die Bücherstube morgens um 9.00 Uhr aufgeschlossen und abends um 20.00 Uhr abgeschlossen wird.
Mit einem launigen Vortrag erfreute Konrad Beikircher das Publikum und half mit, die mit Eckbänken und einem extra Regal für Kinderbücher ausgestatte Bücherstube das erste Mal zu füllen. Weitere prominente Buchspender waren Bürgermeister Horst Naaß und Bezirksvorsteherin Anette Schwolen-Flümann.
Finanziert wurde die Einrichtung der Bücherstube vorallem durch den in Bad Godesberg ansässigen Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, aber auch durch die Schreinerei Gottbehüt, Glasbau Schöne, Enzinger Söhne, Dahm und Freunde Unternehmenskommunikation sowie der Firma Waldow die sich ehrenamtlich um die Reinigung der Bücherstube kümmert.
Offener Bücherschrank am Bonner Bogen
Der dritte Offene Bücherschrank konnte mit großzügiger Hilfe der ImmoVisio Real Estate GmbH, die die Kosten für den Schrank übernommen hat, im November 2008 am Bonner Bogen (neben der Rohmühle) aufgestellt werden.
Die Technik des neuen Bücherschrankes konnte, dank tatkräftiger Unterstützung durch den Architekten und Ingenieur Hans-Jürgen Greve, gegenüber dem ersten Bücherschrank deutlich verbessert werden. Herr Greve hat in stundenlanger Arbeit ein Zugsystem entwickelt, bei dem sich die Türen automatisch schließen. Auch der gläserne Innenschrank ist überarbeitet worden und erscheint nun in neuem Design.
Offener Bücherschrank in Duisdorf
Eine Woche später konnte bereits der vierte Offene Bücherschrank, diesmal in Duisorf aufgestellt werden. In der Fußgängerzone, am Rande des großen Platzes vor dem Einkaufszentrum gelegen, lädt auch dieser Platz wieder zum Verweilen, Schmökern und Kontakte knüpfen ein. Mit Eröffnung dieses Schrankes stehen nun in allen vier Stadtbezirken diese besonderen Stadtmöbel. Finanziert wurde der Schrank vor allem mit Unterstützung privater Spenden.
Ohne Baedeker durch Bonn
Die Bürgerstiftung Bonn hat mitgeholfen, dass der historische Film "Ohne Baedeker durch Bonn" wieder lebendig wurde. Als der Film im Jahr 2003 durch Zufall wiederentdeckt wurde, ist er bei den Bonnerinnen und Bonnern auf große Begeisterung gestoßen. Mehr als 4.500 Videos und DVDs wurden in den Geschäftsstellen des General-Anzeigers verkauft. Als Eigentümerin des Films spendete die Sparkasse der Bürgerstiftung zehn Euro für jede verkaufte Filmkopie. In Kooperation mit dem Verein StattReisen Bonn konnten wir zum Beispiel interessante "Rundgänge zum Film" anbieten: Ein Historiker führte die Teilnehmer zu den Schauplätzen des Films in der Bonner Innenstadt und vermittelte dabei viele Informationen über Bonn in der Nachkriegszeit sowie die Biographien und Schicksale der im Film vorgestellten Persönlichkeiten. Außerdem übergab die Bürgerstiftung der Bonner Kinemathek eine Filmkopie als kostenlose Dauerleihgabe, so dass der Film den Bonnerinnen und Bonnern auch in Zukunft immer wieder gezeigt werden kann. Besonders gefreut hat uns die Bereitschaft des General-Aneigers, in einer Artikelserie über verschiedene Teilaspekte des Films zu berichten - z. B. über die Entstehungsgeschichte des Films, die Bonner Industrie und den Wiederaufbau in Bonn.