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Presse/Aktuelles

PRESSE-INFORMATION

„Bonner Bücherschrank-Geschichten“ in Wohnzimmern für einen Tag

Bonn, 23. Mai 2012. Die Bürgerstiftung Bonn wird dieses Jahr zehn Jahre alt. Das muss gefeiert werden – besonders an einem Projekt der ersten Stunde, den offenen Bücherschränken. Deshalb laden die Bürgerstiftung und die Alanus-Hochschule im Rahmen des Projektes „Bonner Bücherschrank-Geschichten“ für Sams-tag, 16. Juni, alle Bürger dazu ein, Platz zu nehmen an den Bücherschränken Poppelsdorf (Poppelsdorfer Allee), Duisdorf (Am Schickshof) und Oberkassel (Bonner Bogen) sowie in der Bücherstube Bad Godesberg (City-Terrassen). Denn alle Vier dürfen an diesem Tag in „ihrem“ Wohnzimmer stehen.

Diese vier „Wohnzimmer für einen Tag“ werden von Prof. Dr. Ulrika Eller-Rüter, Künstlerin und Kunst-Dozentin an der Alanus-Hochschule, und ihren Studenten mit Sofas, Tischen, Stehlampen, Kissen, Kerzen, Aschenbechern aus dem Theaterfundus jeweils stilgerecht zur Umgebung passend und gemütlich ausstaffiert. „Das Innere der Umgebung soll sich im Außen widerspiegeln“, erklärt Projektkoordinatorin Eller-Rüter.
Zum anderen werden die Wohnzimmer am Aktionstag zu einem Kommunikationsort der besonderen Art. Denn hier sind Bonnerinnen und Bonner von 10 bis 18 Uhr eingeladen, in geselliger Runde und Atmosphäre ihre selbst verfassten, ganz persönlichen Geschichten für und über den Bücherschrank vorzutragen oder anderen beim Vortragen zuzuhören. „Mich als Künstlerin interessieren Dinge unter der Oberfläche wie die biografischen Spuren von Menschen. Biografien sind ungeschriebene Geschichten, eine Parallelwelt zu den geschriebenen Geschichten in den Bücherschranken“, erklärt Eller-Rüter ihre Intention für das Projekt. „Nun können diese Bonner Geschichten als neuer literarischer Schatz in die Bücherschränke fließen. Wir wünschen uns viele ,unerzählte’ Geschichten aus der Bonner Bevölkerung aus alten und neuen Zeiten. Und es ist einfach mitzumachen: Die Länge des Beitrags und der literarischen Form steht jedem frei.“ So können die Beiträge Bonner Lebensgeschichten sein, sich an den Standorten der Bücherschränke und anderen Bonner Schauplätzen zugetragen haben, Erlebnisse mit und am Bücherschrank sein oder eine Botschaft transportieren, die Bonner anderen Bonnern schon immer mal mit auf den Weg geben wollten. „Im Kommunikationszeitalter sind wir zwar alle immer vernetzt“, so Eller-Rüter. „Aber wie weit wird der Einzelne wirklich wahrgenommen, wie weit wird ihm zugehört? Unser Projekt konzentriert sich genau darauf: dem Einzelnen in einer Vis-à-vis-Situation Raum zu geben und ihm zuzuhören.“

Das Vortragen der Geschichte am Bücherschrank ist aber keine Bedingung, um einen Beitrag zu den „Bonner Bücherschrank-Geschichten“ beisteuern zu können. Wer nicht selbst vortragen möchte, kann seine Geschichte ab sofort und bis zum Aktionstag, 16. Juni, direkt bei der Bürgerstiftung einreichen, per E-Mail oder per Post. Denn: Alle Beiträge werden gesammelt und aufgezeichnet und die besten von einer Jury ausgewählt. „Die Siegerbeiträge werden im Rahmen der Zehn-Jahres-Feier der Bürgerstiftung Bonn am 17. November im Alten Rathaus vorgestellt und von einem Schauspiel-Dozenten der Alanus-Hochschule vorgetragen. Bei dieser Feier werden wir auch zum ersten Mal das Buch „Bonner Bücherschrank-Geschichten“ präsentieren, in dem die Beiträge veröffentlicht werden“, kündigte Jürgen Reske, Geschäftsführer der Bürgerstiftung, an. Außerdem lobt die Bürgerstiftung für die drei besten Autoren insgesamt 1000 Euro aus: 500 Euro für den Erstplatzierten, 300 Euro für den Zweitplatzierten und 200 Euro für den Drittplatzierten. Das Preisgeld stellt die Sparkasse KölnBonn zur Verfügung.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Aktionstag, werden die passenden Möbel und Accessoires gesucht. Dabei erhalten Prof. Eller-Rüter und ihre Studenten Unterstützung von einem Zeitstifter der Bürgerstiftung: Werner Ballhausen spendet ehrenamtlich seine Freizeit. Dafür dankte ihm Jürgen Reske exemplarisch für alle anderen Zeitstifter. „Neben der finanziellen Unterstützung, die die Bürgerstiftung von ihren bisher 174 Zustiftern erhalten hat, ist ihre Arbeit auch ohne das Engagement der Zeitstifter nicht denkbar – so vielfältig und umfangreich sind unsere Projekte wie die offenen Bücherschränke in den vergangenen zehn Jahren geworden.“ „Und wir freuen uns jetzt schon auf die Eröffnung der Wohnzimmer und auf hoffentlich viele Bücherschrank-Geschichten“, sagten Ulrika Eller-Rüter und Jürgen Reske abschließend.

 

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