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Presse/Aktuelles

PRESSE-INFORMATION

Mädchen haben die Nase vorn

Lianne Franzky Stiftung vergibt Jahresstipendien an fünf hochbegabte Bonner Schülerinnen

Bonn, 7. September 2011. Die Lianne Franzky Stiftung, die unter dem Dach der Bürgerstiftung Bonn geführt wird, hat nach dem Tod der Stifterin im September 2009 ihre Hochbegabtenförderung mit Unterstützung des Hoch-Begabten-Zentrums Rheinland (HBZ) ausgebaut.

Da Lianne Franzky ihre Stiftung als Erbin eingesetzt hatte, verfügt sie nun über ein Vermögen von rund einer Million Euro. Mit den Zinserträgen können in diesem Jahr fünf hochbegabte Bonner Schülerinnen gefördert werden. Sie erhielten vom Stiftungsvorstand, Dr. Gert Schönfeld und Dr. Reinhardt Lutz, ihre Urkunden. Zwei Schülerinnen, Sophie Charlotte Linder und Nuriya Borck, hatte die Stiftung unter dem Vorsitz von Lianne Franzky bereits in den Jahren 2006 und 2008 gefördert. Sophie Charlotte Linder (13), Schülerin der Otto-Kühne-Schule Godesberg, erhält ein Jahresstipendium von 900 Euro zur Sicherstellung ihres Einzelunterrichts in Chinesisch. Mit 1.200 Euro kann Nuriya Borck (13) zweimal wöchentlich ein Bonner Lerninstitut besuchen und Kurse in Englisch und Latein belegen. Auch Nuriya Borck besucht die Otto-Kühne-Schule Godesberg. Die Stiftung unterstützt außerdem die Schwester von Nuriya, Hannah Borck (15), die über ein außerordentliches Kunsttalent verfügt. Mit dem Stipendium von 1.200 Euro kann die Schülerin der Otto-Kühne-Schule ein Jahr lang eine Malschule in Bonn besuchen und ihr Talent entwickeln. Anne Heyer (7), Schülerin der KGS Schlossbachschule, erhält 1.500 Euro, mit der sie ein Jahr lang Schachunterricht nehmen kann. Seit etwa einem Jahr lernt Anne erfolgreich das Schachspiel in der Schachabteilung des TTC Grün-Weiß Fritzdorf 1958 e.V. Lara Gaßler (13), Schülerin des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums in Bornheim, verfügt über ein besonderes sprachliches Talent in Englisch. Um ihre Sprechfertigkeiten weiter zu fördern, unterstützt die Stiftung eine Sprachreise mit 1.000 Euro.

Der Lianne Franzky Stiftung lagen in diesem Jahr elf Bewerbungen vor, die den Förderkriterien entsprachen. Hierzu gehört insbesondere eine allgemeine Hochbegabung, die sich durch hervorragende Zeugnisnoten ausdrückt. Voraussetzungen sind außerdem der Besuch einer Grundschule, einer Gesamtschule oder eines Gymnasiums in der Region Bonn sowie die wirtschaftliche Notwendigkeit einer Förderung.

Um die bestmögliche Stipendiatenauswahl zu gewährleisten, hat die Stiftung das HBZ mit der testdiagnostischen Untersuchung beauftragt. Das HBZ hat zunächst sechs Schülerinnen und zwei Schüler zum Gruppentest eingeladen. Drei Bewerber waren dem HBZ bereits aus Tests in den vergangenen Jahren bekannt. Überzeugt haben die heute ausgewählten fünf Stipendiatinnen der Stiftung, die vom HBZ vor einigen Wochen mit ihren Eltern zu Einzelgesprächen eingeladen worden sind. Auf der Grundlage dieser Gespräche hat das HBZ für alle fünf Kandidatinnen Förderempfehlungen ausgesprochen. Der Stiftungsvorstand hat nach dem persönlichen Kennenlernen der Schülerinnen einstimmig entschieden, den Empfehlungen des HBZ zu folgen. Die Stipendiatinnen werden für die Zeit ihrer Förderung durch das HBZ begleitet. Eine Verlängerung des Stipendiums ist möglich.

Kontakt:
Jürgen Reske
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