Andrea Schacht Stiftung

Die Stiftung wurde 2025 von Dieter Hering-Schacht in Gedenken an seine verstorbene Ehefrau († 26.10.2017) und in Würdigung ihrer schriftstellerischen Werke errichtet. Die gemeinnützigen Zwecke dieses Stiftungsfonds werden insbesondere verwirklicht durch die Förderung der Arbeit der Bürgerstiftung Bonn.

Vermögen:

k. A.
 

Zustiftungen und Spenden:

Ab einem Betrag von 500 Euro kann mit einer Zustiftung das Stiftungsvermögen erhöht werden. Spenden stärken die Fördertätigkeit der Stiftung.
 

Bankverbindung:

Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE32 3705 0198 0000 0631 80

Verwendungszweck: Zustiftung/Spende Andrea Schacht Stiftung

Stifterportrait

In Gedenken an seine Frau gründet Dieter Hering- Schacht eine Stiftung

Dank Dieter Hering-Schacht geht die Bürgerstiftung Bonn neue Wege. Erstmals wurde durch ihn eine Stiftung gegründet, die nach seinem Tod in eine Verbrauchsstiftung umgewandelt wird – deren Kapital also Stück für Stück aufgebraucht wird. In Erinnerung an seine 2017 verstorbene Ehefrau hat er dem Stiftungsfonds den Namen „Andrea Schacht Stiftung“ gegeben. Auch sein Vermögen soll nach seinem Tode in die Stiftung einfließen. Den Zweck hat der 1953 in Montabaur geborene Stifter klar definiert: „Ich möchte auch im Namen meiner Frau der Region Nutzen stiften. Und gleichzeitig der Bürgerstiftung Bonn einen noch größeren Handlungsspielraum ermöglichen. Deshalb soll das Stiftungskapital in den kommenden 15 Jahren zugunsten der Bürgerstiftung verbraucht werden.“

Gesellschaftliches Engagement als Wert

Dieter Hering-Schacht und Andrea Schacht lernten sich in einer Dorfgaststätte bei Montabaur kennen. Die Verbindung hielt – trotz häufiger und längerfristiger Trennungen aufgrund unterschiedlicher Berufswege und -orte. Lange war sie für technische Unternehmen im Controlling tätig, er diente in unterschiedlichen Funktionen bei der Bundeswehr und beriet später Unternehmen als Seniormanager bei der Deutschen Treuhand (heute KPMG) in Frankfurt. Seine „zweite Heimat“ fand das Ehepaar schließlich in Wachtberg – er fand seinen neuen beruflichen Einsatz beim AOK-Bundesverband und sie widmete sich fortan ganz der Schriftstellerei. 

Das Ehepaar verband nicht nur ihr gemeinsamer Lebensweg, sondern auch die Überzeugung, dass gesellschaftliches Engagement dort beginnt, wo Menschen Verantwortung übernehmen – persönlich wie beruflich. So engagiert sich Dieter Hering Schacht, der gerne Fahrrad fährt und sich regelmäßig im Sportstudio fit hält, bis heute an seinem Wohnort – u.a. in der Initiative „Freunde der Burg“ (in Berkum). Er ist Wachtberger Klimapate und unterstützt wie schon gemeinsam mit seiner Frau aktiv den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Weil seine Frau die Natur liebte und schätzte, errichtete er als Widmung von Andrea Schacht eine Liegebank. An einem Weg, den sie beide gerne nutzten: an der Apfelroute am Ortsausgang von Berkum in Richtung Wachtbergring. Heute im Ruhestand zeigt er als Gästeführer den interessierten Teilnehmern die schönen Seiten der rheinischen Heimat in Bonn und Remagen sowie die Ausstellung im Friedensmuseum der Brücke von Remagen.

Schreiben wird mehr als ein Hobby

Das Paar schätzte den Austausch, Offenheit und Verlässlichkeit. Sie einte die Überzeugung, dass eine lebendige Gesellschaft vom Mitmachen lebt und dass Veränderung vor allem dort entsteht, wo Menschen sich verbindlich einbringen. Diese Haltung prägte beider Engagement ebenso wie ihren Alltag.

Wachtberg, 19. Dezember 2025