HIER SPIELT DIE MUSIK – TROTZ CORONA

Mit Musik geht alles besser. Unter diesem Motto führen die Bürgerstiftung Bonn und die Stiftung Bonner MusikLeben gemeinsam mit der Brotfabrik Theater gGmbH das Projekt „Musik vor Seniorenheimen“ durch. Damit möchten wir den von den Corona-Maßnahmen besonders betroffenen Senioren in Heimen eine Freude machen und ihnen das Durchhalten erleichtern. Die Heimbewohner leiden stark unter den Kontaktverboten und der zu ihrem Schutz erzwungenen Isolation. Auch wenn ab Muttertag wieder Besuche in Senioren- und Pflegeheimen möglich sein werden, stehen diese unter strengen Auflagen. „Gerade im Beethoven-Jahr gilt: Musik gehört zum Leben“, stellt Felix von Grünberg fest, der die Schirmherrschaft für die Aktion übernommen hat. „Musik ist ein universelles Ausdrucksmittel und spielt in der Biografie der älteren Menschen meist eine bedeutende Rolle“, erläutert Werner Ballhausen, Vorsitzender des Vorstandes der Bürgerstiftung Bonn. „Musik ist für jeden verständlich, unabhängig von körperlichen und geistigen Einschränkungen.“

Das bis Ende Juni geplante Projekt gibt auch Musikern, denen ihre Aufträge weggebrochen sind, die Möglichkeit wieder öffentlich gegen ein Honorar in Höhe von 100 bis 200 Euro aufzutreten. Die Honorare werden durch Spenden finanziert. Zu den Förderern gehören unter anderem die Stiftung Pfennigsdorf, die Lieselotte-Peipers-Stiftung und der Verein Senioren- und Jugendhilfe e. V. im Bonner Stadtsoldaten-Corps. „Wer dazu beitragen möchte, Musiker für unsere Aktion zu unterstützen, möge an die Bürgerstiftung Bonn spenden“, führt Ballhausen aus.

Ehrenamtlich mitmachen können zudem Musikstudenten und andere Musizierende, damit möglichst viele Seniorenheime „bespielt“ werden können. Sie erhalten für ihren Einsatz lediglich eine Aufwandsentschädigung.

„Unser Wunsch ist es, dass in den Seniorenheimen zuerst die Fenster und dann auch die Herzen aufgehen“, so Ballhausen. „Die unter unserem Dach geführte Stiftung Bonner MusikLeben hat sich das Ziel gesetzt, mit den von ihr geförderten Projekten Brücken zu bauen. Hier können wir eine Bonner Brücke zwischen Heimbewohnern und Künstlern bauen, von der alle profitieren.“

Die ehrenamtliche Projektleitung übernimmt Jürgen Becker, Leiter der Brotfabrik-Bühne. „Wir freuen uns, dass wir unser breites Programmangebot um einen neuen und sehr wichtigen Bestandteil ergänzen können und unserem Publikum tatsächlich ‚entgegenkommen‘ können“, so Becker. „Wir werden das Projekt mit möglichst vielen verschiedenen Bonner Musikern umsetzen."

Die 54 Bonner Pflegeeinrichtungen und Seniorenheime sind eingeladen, an dem Projekt teilzunehmen und ihren Bewohnern ein musikalisches Erlebnis zu schenken

Kontakt:
Brotfabrik Theater gGmbH
Jürgen Becker
mail@brotfabrik-theater.de
Telefon: 0163 – 379 4604 (Dienstag bis Freitag zwischen 10.30 und 12.30 Uhr)

Konto für Spenden
Bürgerstiftung Bonn
IBAN: DE 32 3705 0198 0000 0631 80
Stichwort „Musik vor Seniorenheimen“

SOFORTHILFE FÜR OBDACHLOSE

Herzlichen Dank für Ihre Spende!

Uns allen setzt die Corona-Krise zu. Sicher gehören aber die Obdachlosen in Bonn zu denen, die es am härtesten trifft. Hilfsangebote brechen weg, Unterkünfte und Duschen schließen. Der staatliche Aufruf, bleiben Sie Zuhause, klingt für sie wie Hohn. Ihnen in dieser existenziellen Not so gut es geht zu helfen, ist für uns eine menschliche Pflicht!

Um diese besondere gesellschaftliche Herausforderung in der Stadt zu meistern, haben wir mit der Aktion „Weihnachtslicht spezial“ eine Kooperation geschlossen. Während das Weihnachtslicht des Bonner General-Anzeigers und die Bonner Tafel sich auf die bedürftigen Senioren ab 65 Jahren konzentrieren, möchten wir den Obdachlosen in ihrer Not helfen. Wir sind sehr dankbar dafür, dass das Weihnachtslicht jede Spende, die von der Bürgerstiftung gesammelt wird, verdoppelt!

Die Mittel werden schnell und unbürokratisch durch den Caritasverband und den Verein für Gefährdetenhilfe für die Obdachlosen verwendet.

Aktuell wurden rund 16.000 Euro gespendet.

Sie können Ihre Spende weiterhin mit dem Verwendungszweck „Obdachlosenhilfe“ auf unser Konto überweisen.

Wir danken Ihnen von Herzen!

HOSPIZTELEFON BONN: TELEFONBRÜCKE ZU KRANKEN UND ALTEN

Das Hospiztelefon Bonn, das von der Peter Windeck Stiftung errichtet wurde, baut in der Region Bonn eine Telefonbrücke zu alten und/oder kranken Menschen sowie deren Angehörigen auf. Viele Mitarbeitende aus den Hospizdiensten und erfahrene Ehrenamtliche stehen als Gesprächspartner unter der Telefonnummer 0228 33 605 428 oder über die E-Mail info@hospiztelefon-bonn.de zur Verfügung. Das kostenfreie Angebot richtet sich sowohl an Menschen in Alten- und Pflegeeinrichtungen als auch in privaten Haushalten. Auch Ärzte und Pflegende können sich beraten lassen.

Das Hospiztelefon Bonn hat sich in der Corona-Krise als hilfreiche Anlaufstelle für viele Bürgerinnen und Bürger bewiesen – die Anruferzahlen steigen von Tag zu Tag. Es rufen Menschen an, die keinen oder nur sehr eingeschränkten Zutritt zu ihren Angehörigen im Heim, Krankenhaus oder Hospiz haben. Sie suchen jemanden, dem sie von ihrer Not berichten können. Außerdem melden sich viele Trauernde, die sonst die Angebote der Trauercafés und Trauergesprächsgruppen in Anspruch genommen hätten. Um die vielen Anfragen bearbeiten zu können, führt das Team rund um Monika Müller jetzt auch Trauer- und Familiengesprächskreise sowie Beratungen in ethischen Konfliktsituationen über Videokonferenzen durch. Weitere Informationen unter www.netzwerk-brs.de

"Tischlein deck dich" - Kochen in der Corona-Krise

Auch wenn in Zeiten von Corona die Tische im Dransdorfer Kinderrestaurant bis auf weiteres leer bleiben müssen, denken die ehrenamtlichen Kochpatinnen und –paten an die Kinder. Es werden Briefe von den Erwachsenen an die Kinder geschickt. Es werden Rätsel erfunden, damit die Langeweile zu Hause nicht zu groß ist und es wird in diesen Zeiten digital gekocht und gebacken: Einmal in der Woche gibt es ein exklusives „Tischlein deck dich-Rezept“ auf der Homepage der Kettelerschule zum Nachkochen für die Kids.

Etwas ganz Besonderes hat sich Kochpate Reimer für die Kinder ausgedacht. Reimer ist berühmt für seinen Schokokuchen. Diesmal hat er für die Kinder eine eigene Backtüte zusammengestellt: Zusammen mit der richtigen Anzahl Eier, der genauen Menge Butter, Mehl, Zucker, Kakao und allem, was noch in den Kuchen gehört, packte er liebevoll persönliche Papiertüten für jedes Kind. Das Rezept mit der Anleitung lag natürlich auch dabei. So konnte das Team wir den überraschten Kindern eine Freude machen, als es mit der Tüte vor ihren Haustüren stand. Nur kurze Zeit später wurden die ersten Fotos der backenden Kinder und fertigen Kuchen verschickt. Wir wissen nicht, wie lange wir noch die Türen des Kinderrestaurants geschlossen haben werden, aber mit solchen kleinen Gesten werden wir den Kontakt zwischen Kindern und Erwachsenen lebendig erhalten können, bis es wieder heißt: Guten Appetit, die Tische in der Kettelerschule sind gedeckt!

INFORMATIONEN FÜR UNSERE FÖRDERPARTNER*INNEN

Wir gehören zu den Unterzeichnern der „Gemeinsamen Selbstverpflichtung von Stiftungen zum Umgang mit Geförderten in der Corona-Krise“. Als Stiftung sehen wir uns in der Verantwortung, unseren Förderpartner*innen in dieser Ausnahmesituation zur Seite zu stehen.

Weitere Informationen beim Bundesverband Deutscher Stiftungen.

Bei Fragen rufen Sie uns gerne an!

Informationen für Helfende in der Corona-Krise

In der Corona-Krise ist es für Ehrenamtliche ratsam, ihre Hilfen sehr genau zu planen. Sie sollten unbedingt vermeiden, mit vielen Menschen in Kontakt zu kommen. Das Besondere an COVID-19 ist, dass Menschen zwar infiziert sein können, aber zum Teil nur schwache bis gar keine Symptome zeigen.

Grundsätzlich sollten alle, die das können, zu Hause bleiben und alle persönlichen sozialen Kontakte vermeiden.

Wer trotzdem helfen möchte, sich gesund fühlt und mit niemandem Kontakt hatte, der krank war (z.B mit Husten), sollte sich im nahen Umfeld engagieren.

1. Helfen Sie lokal, insbesondere in Ihrer Nachbarschaft.

2. Helfen Sie wenigen, aber das konsistent. Wenn Sie z.B. für ältere Menschen einkaufen oder sich um die Kinderbetreuung kümmern wollen, suchen Sie sich eine Familie und helfen Sie nur dieser Familie.

3. Treffen Sie sich nicht mit anderen Menschen außer denen, denen Sie helfen wollen.

Die Freiwilligenagentur Bonn vermittelt in der Corona-Nachbarschaftshilfe. Wenn Sie sich engagieren möchten, können Sie auf der Webseite ein Online-Formular ausfüllen. Ihre Daten werden an die zuständigen Anlaufstellen zur Vermittlung von Nachbarschaftshilfe weitergegeben. Diese werden sich dann bei Bedarf bei Ihnen melden.

Wer Hilfe benötigt, sei es für (alltägliche) Besorgungen oder beispielsweise einen regelmäßigen Telefonanruf, kann sich beim Seniorenruf unter Telefon 0228 – 77 66 99 melden.

Man kann sich auch an die Coronahilfe von nebenan.de wenden: Unter der Hotline für Nachbarschaftshilfe 0800 866 55 44 kann man seine Telefonnummer und seine PLZ hinterlassen und ein Nachbar ruft zurück.

 

Per Überweisung oder online für ausgewählte Projekte.

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STIFTEN UND HELFEN

Bei der Bürgerstiftung Bonn kann jeder mithelfen und sich für das Gemeinwohl in der Stadt einsetzen.

Wir wollen alle engagierten Bürger zusammenführen: Menschen mit Zeit, Menschen mit Ideen und nicht zuletzt Menschen mit dem notwendigen Geld, um aus einer guten Idee auch ein erfolgreiches Projekt zu machen.

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Sie übernehmen damit die Patenschaft für eines von 100 Bonner Bildern. Jedes der 10x10 cm großen Bilderobjekte kann auf der Rückseite die Namen von bis zu fünf Stiftern tragen. Als Dank erhält jeder Stifter ein Duplikat „seines“ Bildes, das auf eine Auflage von 5 Exemplaren limitiert ist.

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Transparenzinitiative

Die Bürgerstiftung Bonn trägt das Siegel "Initiative Transparente Zivilgesellschaft" der Transparency International Deutschland e.V.. Zahlreiche Akteure aus der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft haben zehn grundlegende Punkte definiert, die jede zivilgesellschaftliche Organisation der Öffentlichkeit zugänglich machen sollte.  lesen »